wir sind sonntag gegen 7 uhr gestartet und dann ca. 600 km quer durchs land gefahren (und haben dabei grundsätzlich die einsamste straße gewählt) um am abend in kaikoura an der ostküste anzukommen. unser backpacker war sogar richtiger luxus: wir hatten eine an gas angeschlossene heizung. am nächsten morgen sind wir gehen 6 uhr aufgestanden um als 1. an der whale watch station zu stehen – typisch deutsch -. Die kiwis dachten noch lange nicht daran ihre tore zu öffnen und als es dann so weit war, mussten wir erst noch eine halbe stunde lang film sehen bis der bus kam. anschließend wurden wir zum hafen gefahren, dort wartete ein miniboot auf uns und ehe man sich versah war alles mit fotogeilen asiaten belegt – zum glück, denn ohne so einen wal-vor-die-kamera-zerr-fanatischen japaner, der den 1. wal entdeckte, hätten wir wohl nie so ein tierchen zu gesicht bekommen. prompt sind wir, über die wellen springend,zum wal hingefetzt (ein wunder, dass wir ihn im übereifer nicht überfahren haben). was passierte dann: also der wal trieb vor sich hin, wie so ein stück borke, schnaubte 3x wasser aus und verschwandt. das konnte es für unser geld nicht gewesen sein, darum hat der maorikapitän schnell den großen lauschangriff gestartet, ist prompt an einer zutraulichen robbe vorbeige”heizt” um dann zu merken, dass es doch die falsche richtung war, denn über funk wurde er genau entgegengesetzt delegiert. schließlich haben wir noch 2 weitere wale beim abtauchen beobachten können. das ganze kostete 130$. aber ok, wann wird man jemals wieder wale in freier natur sehen?
und schon war er wieder abgetaucht
was ich persönlich viel spektakulärer fand – und nicht nur weil es gratis war – im gleichen ort gab es eine robbenkolonie und man konnte bis auf 1 meter ran gehen und diesen witzigen tieren beim schwimmen, rumbalgen und/oder faul sein zusehen.
im anschluss haben wir uns noch ein leckeres hummersandwich (oder eher greyfish) gegönnt (direkt frisch aus dem meer & am straßenrand verarbeitet) und weiter ging die reise……..