als nächstes mußten wir uns doch endlich mal echte kiwivögel ansehen, darum hielten wir in hokitika, einem süßen küstenstädtchen, um in einem indoor minizoo monsteraale, mexikanische lauffische mit armen und beinen und allerhand vogelzeug zu begutachten. irgendwann haben wir auch das kiwiställchen gefunden. dort war es aber so dunkel, dass wir nur schatten vorbeiflitzen gesehen haben. mit enttäuschter mine und einer unterlippe, die schon auf dem erdboden schliff, hab ich der kassenfrau mitleidserregend geschildert, dass wir nix gesehen haben und prompt holte sie ihre 50jährige kollegin, die wiederum ging mit uns zu den kiwis, griff sich beherzt so ein wesen und setzte es ins licht (kiwi=nachtaktiv, d.h. dunkel gut, licht doof!). total verstört hat der kleine vogel, der etwa so groß ist wie ein huhn, zu uns rüber geschaut und ist dann ganz seltsam weggehumpelt. jaaa jeder andere kiwi wär gleich wieder abgehauen, aber unserer hatte doch nur 1 bein, weil er mal in eine possumfalle getreten ist. das war so jämmerlich: ein vogel, der sowieso schon keine flügel hat und dann kippt er auch noch immer mal um. da haben wir uns ganz schnell ins auto geschwungen und sind weiter gefahren.
ich schätze der nächste halt, den reiseleiterin anne eingeplant hatte, war so eine art rache der vegetarierin in ihr, da ich ihr immer in den ohren liege, dass ich endlich mal wieder fleisch/steak essen will. unser stopp war bei bushmann´s restaurant in einem 2-häuser-ort namens pokekura und da hab ich es getan: ich hab einen pie (blätterteigtörtchen) mit possumfüllung gegessen und es war lecker.
ja ich weiß die sind niedlich, babykühe und häschen aber auch! anschließend sind wir noch paar 100 km gefahren um dann abends den ort franz josef zu erreichen. unsere jugendherberge war wieder mal gut gewählt, denn es gab zum abendessen sogar eine suppe gratis.