so oder so ähnlich war die anweisung unseres guides, als er uns den umgang mit steigeisen näher brachte. wir hatten doch schon am vorabend eine 4,5 stündige wanderung auf dem franz josef gletscher gebucht. man bekam jacke, hose, strümpfe, stiefel, handschuh, mütze, steigeisen und eine totschicke gürteltasche als ausrüstung gestellt. gegen 8 uhr wurden wir mit dem bus zum gletscher gebracht, dessen gletscherzunge direkt im regenwald endet. so ein naturschauspiel gibt es außer in neuseeland nur noch in argentinien zu sehen. dank einer wahnsinnigen optischen täuschung, bei der man immer das gefühl hatte, der gletscher sei nur ca. 10 minuten entfernt, sind wir 45 minuten durch den regenwald gelaufen und haben anschließend ein flußbett durchquert. am fuß des gletschers bekamen wir dann obige instruktion, damit man sich nicht in den steigeisen, die wir soeben anlegen mußten, verhakt und stürzt. nun ging es also los: wir kraxelten eistreppen hinauf, allen voran unser guide, der den weg immer mit einer spitzhacke bearbeitete, passierten gletscherspalten, zwängten uns durch eistunnel, machten rast + ein paar fotostopps und dann hieß es viel viel zu schnell wieder: zum abstieg bereit machen. also genossen wir, mitten im gletschereis stehend, von eisschollen umgeben, einen letzten blick auf den regenwald, der von riesigem urgestein umgeben war, pressten unsere hacken in die treppenstufen und stapften hinunter – so ein wahnsins erlebnis, man kann es eigentlich gar nicht in worte fassen!!!!!!!!!
mit einem zwischenstopp an einer total schönen lagune, fuhren wir nach hause.