anne und ich sind heute über alexandra (nicht weiter erwähnenswert; highlight siehe bild
) nach dunedin im süd-osten der südinsel gefahren.
als erstes haben wir uns ein backpacker gesucht, diesmal eine alte villa mit ziemlich extremer tapete, aber an sonsten sehr sauber (ohoh da kommt wieder etwas deutschtum durch): ![]()
danach haben wir bei strahlendem sonnenschein die stadt ein wenig unsicher gemacht. dunedin ist malerisch. zwischen vielen kleine cafés und bars tauchen immer wieder gotische kirchen auf:
besonders niedlich ist der historische bahnhof:
im anschluß haben wir die cadbury-schokolandefabrik gestürmt:
der höhepunkt der führung war, neben den ganzen schokoriegeln, die man zugesteckt beommen hat, ein riesiger schoko-wasserfall im inneren des lila turmes. innerhalb ca. 40 sek. kam eine tonne flüssige schokolade herunter “geschossen”. ich wär da zu gern rein gesprungen!!!!!! sogar ein stückchen heimat wurde da ausgestellt (man achte auf das fräulein links von mir im unteren bild):
…wird fortgesetzt
weiter geht die berichterstattung (und ich komm immer noch nicht zur steilsten straße der welt):
nach der schokofabrik sind wir zügig wieder zurück ins auto getigert, denn wir mußten uns beeilen auf die penisula (eine halbinsel vor dunedin) zu kommen, da pinguine sich erlauben gegen 17 uhr aus dem wasser zu entsteigen
schnell sind wir die schmale küstenstraße entlang gebraust, am nördlichsten punkt auf einen berg gefahren um albatrosse über uns kreisen zu sehen (da sie gekreist sind, gibts von den kriebeln keine fotos) um dann pünktlich beim penguin place zu halten.
um die pinguine zu sehen mußte man 30$ zahlen. anne hat drauf verzichtet, aber das geld war es mehr als wert!!!
ich wurde ca. 5 minuten lang durch eine farm gefahren, danach ist die kleine, aus ca. 10 touris bestehende, reisegruppe einen kurzen track gelaufen-entlang der küste und unmittelbar vorbei an seerobben und pinguinbrutkisten, wo ab und an ein minipinguin rausgeschaut hat, um zum ersten beobachungsunterschlupf zu gelangen.
es hat nicht lang gedauert, da tauchte auch schon ein gelbaugenpinguin auf. noch fasziniert von der kurzen distanz (vielleicht 2 meter) zwischen pinguin und mir, hätte ich doch beinah verpasst als die anderen anzugtiere aus dem wasser kamen. das war ein unglaublicher anblick: die sonne ging langsam unter und 3 tapsige kleine lebewesen mit viel zu kurzen beinchen kletterten aus dem meer mühevoll die hügel hinauf. ich hätte nicht gedacht, dass sie dabei ziemlich schnell sind. graste ein schaf auf ihrem trampelpfad, wurde es einfach bei seite gepickt.
ich hätte noch stundenlang zuschauen können – phänomenal! sowas erlebt man nie wieder.
auf dem rückweg in die stadt haben wir noch einen abstecher zu lanarch castle gemacht, welches aber im nebel lag. naja das große eingangstor hat auch ausgereicht, beeindruckendere schlösser als bei uns in deutschland kann man eh nicht erwarten. nach einem heißen kakao mit marshmellows am kamin einer gemütlichen bar, sind wir totmüde ins bett gefallen.