nachdem ich zur abwechslung mal wieder über die pisten geflogen bin (im wörtlichen wie auch übertragenen sinn), hatte ich die glorreiche idee wandern zu gehen. mein erstes ziel war das unaussprechliche z´mutt. das ging auch ganz gut, ich hab hochzu schön das flanierbürgertum überrundet und mir im anschluß entspannt ne käseplatte gegönnt (hierbei speziellen gruß an wolfi: die war seeeehr lecker).
da das ganze so easy war, hatte ich mir am nächsten tag findeln zum “bewandern” auserkoren. auf der karte waren 2 wege eingezeichnet. mein talent zum karten lesen brauch ich hier sicher nicht anzuführen. auf jeden fall war der eine weg schön breit, sonnig, gestreut und mit menschen “bepflastert”, der andere ging steil in den wald hinein und da ich ne kleine herausforderung wollte, wählte ich letzteren. naja es wurde steiler, bergiger, mehr schnee, weniger fußstapfen vor mir. als ich letztendlich mit allen vieren im schnee versunken war und gamsböcke an mir vorbei huschten, überkam mich das irre gefühl, mich doch etwas verlaufen zu haben, aber keine angst ich bin nach 2 stunden exzessivem bergklettern mitten auf der skipiste rausgekommen und hab mich an der nächstgelegenen baude völlig fertig in nen liegestuhl “geworfen”. man klärte mich auf, dass meine eingeschöagene route nur ein sommerwanderweg war-aaah ok! im übrigen brauchte ich rückzu den ausgebauten weg entlang nur ca. 30 min.