Im new age sedona gibt es neben den verschiedensten bizarren felsformationen die wohl schönste kirche überhaupt zu sehen. wir haben uns nicht aus der hand bzw. die aura lesen lassen, dafür aber glückssteine gekauft. Von sedona, welches wir mit einem spektakulären sonnenaufgang verließen, nämlich in nebel und schneeflocken gehüllt, cruisten torsten und ich vorbei an mannshohen kaktenen nach phoenix mit vorheriger dart/billardpause in new river im road runner inn – miep miep. begleitet von wahnsinnig schlechtem wetter pausierten wir nur kurz in der eher unspektakulären hauptstadt arizonas. durch jahrhundertregen und orkanböen bahnten wir uns den weg in den sonnenstaat kalifornien und siehe da, hinter umgestürzten lkw blitzten die ersten sonnenstrahlen hervor. wir übernachteten in palm springs ohne im dunkeln zu wissen, dass es sich um diese stadt handelte und setzten am nächsten morgen entlang des riesigen salted seas unseren weg nach niland zum salvation mountain fort. Dieser berg wurde von einem althippie und aktionskünstler mit strohballen und tonnenweise bunter farbe installiert um die botschaft gottes zu verbreiten. stolz berichtete er uns, dass er täglich vierzig freundschaftsanfragen auf facebook verzeichnet. ein gratis puzzle und postkarten drückte uns dieser mittlerweile ca. siebzigjährige leonard knight zum abschied in die hand. die alte, angrenzende hippie wohnsiedlung slab city haben wir natürlich auch kurz angeschaut, bevor es entlang der mexikanischen grenze richtung san diego weiter ging.