weiter ging es richtung big sur mit halt in morro bay, lompoc usw. nachdem wir in santa barbara delfine im meer herumtollen sahen, trafen torsten und ich einige km weiter auf seeeeeelefanten, die ihren namen zu recht tragen. faul und regungslos lagen die männchen wie monolithen im sand, während sich die weibchen bekeiften (vgl. menschenwelt, haha). dazwischen tapsten oder besser robbten viele jungtiere mit großen, schwarzen knopfaugen hin und her – unvergesslicher anblick. die route 1 schlängelte sich weiter die klippen hinauf, so dass wir einen spektakulären sonnenuntergang am steilhang erlebten. big sur weckt garantiert neuseelandfeeling mit grünen hügeln und schroffen küsten. nur tankstellen sind rar und unterkünfte maßlos überteuert. liegt vielleicht auch daran, dass big sur mit henry miller u.a. die wiege der freien liebe gewesen sein soll, wer weiß
wir zogen unsere tagesetappe jedenfalls noch etwas weiter durch bis wir in monterey, der john steinbeck stadt, eine wesentlich preiswertere unterkunft fanden. nach einem kurzen abstecher entlang der alten sardinenfabriken und einer snackpause an erntefrischen farmer-obstständen ging es nach santa cruz (mit der angeblich ältesten hozachterbahn), wo wir den tag verbrachten.