
gegen 6 uhr fuhren wir mit der touristenbahn von cusco bis zum km 104. dabei faehrt die bahn in cusco immer im zick zack und keinerlei kurven-lustiges gefuehl (kosten bis machu picchu town=aquas calientes ca. 100 us$). den lustigen und preiswerten einheimischen-zug darf man perdu nicht nutzen, kann sich ja jeder denken warum. jedenfalls nach 4 h bahnfahrt am km 104 angekommen, wartete schon unser guide. die gesammte tracking-gruppe bestand aus der fuehrerin und uns 2 flachlandtirolern. an diesem tag hatten wir ganz besonderes glueck, denn die sonne schien trotz regenzeit waehrend der gesammten fuenfstuendigen tour-unfassbaren glueck (IRONIE). nach 10 minuten durch duerres oedland und permanentem anstieg wuenschten wir uns wolken, nach weiteren 10 minuten regen-nix! also stapften wir tapferen indianer weiter hinauf, immer entlang der bergketten verbunden mit tausenden zu meisternden treppenstufen-ach was sag ich gefuehlte mio. treppenstufen. nur mal vorab, wir hatten hinterher KEINERLEI muskelkater. rast wurde immer in der bruhtenden sonne gemacht-wo auch sonst
aber DANN aenderte sich gluecklicherweise die vegetation. wir betraten die ersten auslaeufer des amazonas, das hiess fuer uns schatten, wasserfaelle und pflanzen-grueeeen sogar orchideen!

ploetzlich standen wir vor winay wayna, der machu picchu vorgelagerten inka-ruine. ich brauche nicht zu erwaehnen, dass wir erst vorm untersten ende des ganzen angekommen waren. nun hiess es wieder treppen steigen. wir waeren beinah aus den latschen gekippt! doch oben angekommen war der ausblick traumhaft: unter uns die vielen anbau-terrassen und vor uns das endlose gebirge-wow!

nach einem weiteren fussmarsch von ca. 10 min. machten wir rast in einer lodge, nun wurden endlich unsere lang herangeschleppten empanadas aus ihrem styropor-gefaengnis befreit. danach ging es erneut 2 h weiter mit ziel sonnentor von machu picchu (und wenn das nicht absolut traumhaft geworden waere, haett ich mich vor wut im sonnentor verbissen). die letzten stunden sind weniger anstrengend gewesen, unsere koerper waren ja auch schon taub. als wir schweissgebadet und voellig entkraeftet die letzten stufen zum sonnentor gemeistert hatten, stockte uns der atem: da war es-machu picchu-mit seinen saftigen, hellgruenen terrassen, massive bauten in warmes licht der langsam untergehenden sonne getaucht, umgeben von dunkelgruenen, majestaetischen bergen!!!!!!!!! diesen moment hatten wir uns sowas von verdient (so muss es wohl sein, wenn nach der geburt aller schmerz vergessen ist hihi).

nach einer langen genusspause stiegen wir hinab, machten viele fotos mit und ohne lamas und fuhren mit dem bus runter nach aquas calientes (hostel und 3-gang-menue waren inkl.). aqua calientes muss man sich so wie hrensko vorstellen